VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Triathleten des VfL gehören zu den besten der Welt

Quelle: ZVW - Waiblinger Kreiszeitung vom 14.09.2011 (pem)

Quelle: ZVW - Waiblinger Kreiszeitung vom 14.09.2011 (pem)

Der Triathlet Dieter Waller vom VfL Waiblingen hat es geschafft, seinen Weltmeistertitel über die Olympische Distanz in der Altersklasse 60 zu verteidigen. In Peking stand er zum fünften Mal bei einer WM ganz oben auf dem Siegerpodest. Der Vereinskollege Peter Zoller feierte mit dem Vizeweltmeistertitel über die Sprintdistanz in der AK 55 seinen größten Erfolg.

Die herausragende Radleistung war der Schlüssel zum erneuten Triumph des Altersklassen-Triathleten Dieter Waller. Der Sportler des VfL setzte sich souverän gegen 45 Starter aus zwölf Nationen durch.

Nach einer Woche Vorbereitung vor Ort war Waller nach eigener Aussage „so gut erholt wie nie“ an den Start gegangen. Einen Aufreger gab es lediglich am Vorabend beim Check-In, als der nagelneue Reifen einen Plattfuß hatte. Doch der anwesende Bundestrainer bot sich als Pannenhelfer an. Der Reifen wurde flugs gewechselt, und alles war für das große Rennen bereit.

Nach dem 1500 Meter langen Schwimmen im 25 Grad warmen Wasser eines Stausees hatte Waller gut zwei Minuten Rückstand auf die Spitze. Diesen machte er aber schon in der zweiten von drei Radrunden à 13 Kilometer wett und zog an seinen Konkurrenten vorbei. Der zweitplatzierte Kanadier Gordon McLaughlin meinte dazu im Ziel: „Dieter, you passed me on the bike like a machine“ (Dieter, du bist auf dem Rad wie eine Maschine an mir vorbeigefahren).

Mit 1:05:28 Stunden fuhr der 63-jährige Winnender die mit Abstand schnellste Radzeit seiner Altersklasse und hatte beim Wechsel auf die Laufstrecke rund drei Minuten Vorsprung auf seine Verfolger. Daher konnte Waller relativ locker auf die abschließenden zehn Kilometer gehen und die nach eigenen Worten „tolle Stimmung an der Strecke“ genießen. Dennoch legte er auch noch die schnellste Laufzeit von 42:23 Minuten hin.

Nach 2:19:06 Stunden war Waller im Ziel, er hatte knapp vier Minuten Vorsprung auf McLaughlin. Dritter wurde der Südafrikaner Kenneth Curr in 2:26:42 Stunden.

Wallers Vereinskollege Peter Zoller wollte nach seinem Vize-Europameistertitel in der AK 55 über die Sprintdistanz auch bei der WM im Sprint eine Spitzenplatzierung erreichen. Dafür musste er sich gegen 30 Konkurrenten aus zehn Nationen durchsetzen. Nach dem 750 Meter langen Schwimmen stieg Zoller als Erster mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung aus dem Wasser und nahm die 20 Kilometer lange Radstrecke in Angriff. Ungefähr zur Hälfte der Distanz wurde er von seinem stärksten Konkurrenten, dem Europameister Birger Frederiksen aus Dänemark, überholt. Der Stuttgarter ließ sich dadurch aber nicht irritieren und fuhr sein Tempo weiter, so dass er als Zweiter auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke wechselte.

Er verteidigte den zweiten Platz souverän. Hinter Frederiksen (1:11:38 Stunden) wurde Zoller Vizeweltmeister in 1:13:09 Stunden. Auf Platz drei landete der US-Amerikaner Philip Friedman (1:14:19).



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