VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Sport und Kultur in der Kommune

Hildesheim, 17.10.2011

Hildesheim, 17.10.2011

Resolution Freiburger Kreis

Sport ist traditionell fester Bestandteil des Lebens in den Kommunen!
Sport und Kultur werden im Alltagsverständnis häufig als gänzlich unterschiedliche Gebiete voneinander getrennt gesehen. Auch im kommunalpolitischen Bereich werden die Aufgaben Sportpolitik und Kulturpolitik in der Regel scharf getrennt, und unter Kulturpolitik wird vornehmlich das zusammengefasst, was mit Theater, Ausstellung, Kunst, Musik, Literatur verbunden wird. Unter dem Begriff Kultur ist auch der Sport als Kulturgut zu verstehen, was beispielsweise in der Sportwissenschaft schon lange zum Erkenntnisbestand gehört.

Deshalb gehen wir auch von langfristigen, gemeinsamen Leitideen aus. Da es solche gemeinsamen Leitideen gibt, muss es auch zumindest auf einzelnen Gebieten partnerschaftliche Zusammenarbeit geben können und es müssen zudem Netzwerke mit Synergieeffekten möglich sein.

Die Haushaltsdiskussionen in den Kommunen auf den Feldern Sport- und Kulturpolitik werden immer schärfer. Dies ist nicht zuletzt den Finanznöten der Städte und Gemeinden geschuldet, wobei die freiwilligen Leistungen generell einen zentralen Bestandteil in den Auseinandersetzungen bilden. Zur langfristigen Sicherung der freiwilligen Leistungen ist Solidarität aller Betroffenen unabdingbar.

Wir
- sind Bestandteil der Kultur,
- besitzen ein großes Potenzial für soziale Eingliederung, Integration und Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund,
- bieten einen Weg, um den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen zu entwickeln,
- stellen gemeinwohlorientierte Leistungen bereit,
- gestalten Angebote, die künftig wachsende Bedeutung angesichts der Altersentwicklung der Bevölkerung gewinnen
- sind Bildungspartner auf allen Ebenen,
- vermitteln gesellschaftliche Grundwerte für alle Altersgruppen und Geschlechter,
- erbringen einen erheblichen Beitrag zum freiwilligen Engagement und Ehrenamt und unterhalten damit ein zentrales Gemeinwohlelement,
- bilden mit dem hohen bürgerschaftlichen Engagement einen wichtigen Bestandteil der Zivilgesellschaft,
- erfüllen Aufgaben der Städte und Gemeinden wesentlich preisgünstiger,
- ersparen den Städten und Gemeinden durch die Übernahme von Aufgaben in erheblichem Maße Kosten.

In diesem Feld der Sport- und Kulturpolitik bilden die Vereine eine mittlere und vermittelnde Ebene zwischen Individuum und Gesellschaft im politischen Gemeinwesen.

Mit ihren sozialen Netzwerken und Äußerungen sozialer Beteiligung stellen sie sozialen Reichtum und soziales Kapital der Gesellschaft dar.

Zur Erfüllung der genannten Funktionen bedarf es öffentlicher Hilfen. Bei einem Verlust der ehrenamtlich basierten Strukturen aufgrund einer nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung werden wesentliche Inhalte verloren gehen, die nicht wieder herstellbar und auch nicht ersetzbar sind.

Als Akteure in diesem Bereich möchten wir bei den kommunal-politischen Entscheidungen, die uns betreffen, mitreden und mit gestalten und fordern, dass keine Entscheidungen ohne uns getroffen werden.

Gerade in Zeiten kritischer Kommunalfinanzen sind Überlegungen zur Steigerung der Wirksamkeit (Effektivität) und der Wirtschaftlichkeit (Effizienz) kommunaler Förderung notwendig. Deshalb müssen für die finanzielle Unterstützung der Vereine in beiden Bereichen folgende Grundsätze für eine zielgenaue und nachhaltige Förderung, die auch eine Überprüfung der Zielerreichung ermöglicht, gelten:

- Gießkannenprinzip vermeiden
- Projektorientierte Förderung
- Zielgruppenorientierte Förderung



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