VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Waiblingen und der Arbeitsgemeinschaft Waiblinger Sportvereine (AWS)

02.09.2014 (jg)

02.09.2014 (jg)

Streit bei den Schwimmern beigelegt!

Mit der Gründung des SV Waiblingen vor über einem Jahr entstand eine neue Situation für die Schul- und Vereinshallenbäder Neustadt und Hegnach. Wasserfläche, die bisher gut ausgereicht hatte und in der Vergangenheit im Dialog vergeben wurde, war auf einmal knapp. Mit den Belegungsplänen, die die „schwimmenden“ Vereine in Eigenregie halbjährlich erstellten, war der SV Waiblingen nicht einverstanden und reichte Klage gegen die Stadt Waiblingen ein (Die WKZ berichtete). Konkret hatte der SV gefordert, mehr Bahnen Wochentags zu bekommen und die Belegung der Hallenbäder nach eindeutigen Kriterien zu verteilen.

Die beteiligten Vereine, das Badmanagement des VFL Waiblingen, die Stadt/Stadtwerke Waiblingen und die AWS wollten das Feld aber nicht einem wie auch immer ausfallenden Gerichtsurteil überlassen. So wurde im Februar 2014 von der Vereinsgemeinschaft beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die zeitnah neue Regelungen für die Bäderverteilung erarbeiten sollte. Der SV Waiblingen versprach im Gegenzug die Klage bis zum Sommer2014 auszusetzen.

Die Arbeitsgruppe sollte den größtmöglichen Querschnitt der Schwimmangebote, Ortschaften und Vereine repräsentieren. Die finale Besetzung aus TSV Neustadt, VFL Waiblingen, SV Waiblingen, Schwimmfreunde Hegnach, Tauchsportgruppe Waiblingen und der DLRG hatte sich zum Ziel gesetzt nicht nur für diesen konkreten Fall, dass ein weiterer Verein neu hinzukommt und Ansprüche auf Wasserflächen anmeldet, sondern auch für zukünftige Fälle eine Lösung zu finden und ein zukunftsfähiges Konzept mit klaren Belegungskriterien für die Hallenbäder zu entwickeln. Die Moderation und Koordination übernahm Christian Zurhorst von der Tauchsportgruppe; die Stadtwerke Waiblingen und die AWS begleiteten den Prozess im Hintergrund.

Leitgedanken aus der 1. Sitzung: Objektive, transparente, gerechte und nachvollziehbare Kriterien! Eindeutige Datenherkunft! Offenes System für zukünftige Erweiterungen! Strukturierung der Badzeiten und eine effiziente Belegung!

Innerhalb von 3,5 Monaten konnten diese Leitgedanken in ein entsprechendes Berechnungsmodell zur Verteilung der Wasserflächen umgesetzt werden. Unterstützt von einem von Heinz Ensen von den SF Hegnach entwickelten EDV-Programm wurde dieses Modell Anfang Juli allen Beteiligten vorgestellt.

Auf Basis verschiedener Kriterien und Faktoren (Mitgliederzahlen, Altersstruktur, Leistungsschwimmer…) ergibt sich der jeweilige Belegungsanspruch für die Vereine. Auch wurde ein Schutzmechanismus für kleinere Vereine und sportartspezifische Bedürfnisse eingebaut. Gleichzeitig sind die Badzeiten klassifiziert und in feste Raster eingeteilt worden. Nach konstruktiver Diskussion und geringfügigen Korrekturen wurde das Konzept einstimmig angenommen!

Nun galt es noch den errechneten Belegungsanspruch in den Livebetrieb umzusetzen und die neuen Trainingszeiten festzusetzen. Auch hier haben sich die Vereine sehr kooperativ untereinander verhalten und innerhalb von 2 Stunden einen neuen Belegungsplan mit Start 15.09.2014 erstellt. Da dies alles vor den Sommerferien erfolgte, hatten die Vereine und das Badmanagement auch noch ein wenig Zeit die kommende Saison vorzubereiten.

Mit diesem Ergebnis ist eine gute Lösung für die Schul- und Vereinsbäder erzielt worden. Das Modell, aber auch die Zusammenarbeit der Vereine in dem letzten halben Jahr haben ein großes Lob verdient. Mit einem sehr breiten und tollen Schwimm- und Badeangebot (Schwimmkurse, Kinder-/Breiten-/Leistungssport, Fitness- und Seniorenangebote, Tauchen, Turmspringen, Triathlon, Rettungsschwimmen) geht es nun erwartungsvoll und „spannungsfrei“ in die 2. Jahreshälfte.

Die Stadt Waiblingen ist froh, dass am bewährten Modell der Ortschaftsbäder in Vereinsregie festgehalten werden kann und die Vereine die Chance, die in diesem gemeinsamen Miteinander liegt, die Trainingsmöglichkeiten zu optimieren, auch weiterhin genutzt wird, so OB Andreas Hesky. Ein besonderer Dank gilt Rainer Weninger, dem Stellvertretenden AWS Vorsitzenden, der den Dialog zwischen den Beteiligten herstellte und pflegte.

Stadt Waiblingen, Oberbürgermeister Andreas Hesky
AWS, Rainer Weninger



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