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Information zum grün-roten Koalitionsvertrag

WLSB-Präsident Tappeser (9.5.2011 jg)

WLSB-Präsident Tappeser (9.5.2011 jg)

"Der Stellenwert wurde berücksichtigt und es freut mich, dass der Solidarpakt abgesichert und darüber hinaus weitere Spielräume geschaffen werden sollen. Damit sind die Förderprogramme des Württembergischen Landessportbundes für die nächsten Jahre gesichert ... und es drohen keine Löcher in der Haushaltsplanung."

Sport ist zwar das letzte Kapitel im Koalitionsvertrag der grün-roten Landesregierung, aber unter der Überschrift „Sport bewegt“ werden gleich mehrere Themenblöcke behandelt. Der Präsident des Württembergischen Landessportbunds e.V. hat sich im folgenden mit der Programmatik der Regierung beschäftigt. Insbesondere natürlich mit in den Aussagen auf den Seiten 82 bis 84 in der Koalitionsvereinbarung zwischen Bündnis 90/Die GRÜNEN und der SPD Baden-Württemberg.



Inhaltlich stehen spannende Jahre mit der neuen Landesregierung bevor, denn das vorgeschlagene Programm ist sehr anspruchsvoll. Ein Kernpunkt: Die Sportförderrichtlinien sollen gemeinsam mit dem Sport unter ökologischen, energetischen, sozialen und barrierefreien Kriterien überarbeitet werden. Bislang reichte das Geld nicht aus, um die ökologische Sanierung von Sportstätten voranzubringen. Als Präsident des WLSB muss und will ich den sportpolitischen Steilpass aufnehmen: Der Sport unterstützt diese Ziele und hofft, dass damit endlich der große Sanierungsstau abgebaut werden kann.

Ebenfalls großen Nachholbedarf sieht der WLSB bei der Kooperation Schule-Verein. Während heute noch mehr als ein Drittel der Kooperationsangebote mangels Geld abgelehnt werden müssen, will die grün-rote Koalition diesen Bereich stärken. Vor allem die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Ganztagesschulen und Ganztagesbetreuung soll besonders gefördert werden.

Die Themen Integration und Gewaltprävention sind im Koalitionsvertrag ebenfalls betont. Dass das große Potenzial des Sports für die soziale Integration genutzt werden soll, ist für uns alle eine weitere Steilvorlage. Unsere Vereine leisten hier wertvolle gesellschaftliche Arbeit und die Politik darf diesen Bereich nicht vernachlässigen. Dies ist meine klare Botschaft, die ich gerne immer wieder wiederholen werde.

„Die Reform der Organisation“ soll laut Koalitionsvertrag ebenfalls unterstützt werden. Demnach soll die dreigliedrige Struktur der Sportbünde und Fachverbände überdacht werden, weil sie den Dialog mit der Politik und Wirtschaft erschwere. Ich bin zu Gesprächen bereit – mit der Politik, mit den Verbänden und der Wirtschaft. Es sei mir erlaubt, darauf hinzweisen, dass der WLSB seit Jahren einen Hinweis in der Satzung hat, der auch andere Strukturen des Sports in Baden-Württemberg vorsieht und ermöglichen kann.

Den schönsten Steilpass bietet der Koalitionsvertrag für den Sport an Baden-Württembergs Grundschulen. Die tägliche Sport- und Bewegungsstunde soll eingeführt und das Klassenlehrerprinzip für den Sport aufgehoben werden. Damit könnte sich nicht nur für den WLSB ein lang gehegter Wunsch erfüllen. Mehr Sport, qualifizierter Sport, mehr Sportstätten – davon profitieren alle Schülerinnen und Schüler und indirekt auch unsere Vereine und Verbände. Der Württembergische Landessportbund und ich persönlich sind bereit, an diesen ehrgeizigen Zielen mit Hilfe unserer Vereine, Verbände, Sportkreise und unsere über 2 Mio. Mitglieder mitzuarbeiten. Der Sport ist nicht nur der „Kitt der Gesellschaft“, sondern er bringt Innovation und Partizipation in unsere Gesellschaft.



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